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Fotografie 2025

Inspiriert vom ZEIT-Magazin Artikel:  
„Meine Urahnin wurde als Hexe verbrannt – was verbindet mich mit ihr“ 
(ZEIT-magazin Nr. 11, 13.03.2025)  von Juliane Schiemenz.

HEXEN IM FEED — EINE BESTANDSAUFNAHME
zwischen Selbstbehauptung und Projektion, Verletzlichkeit und Widerstand, Macht und Sichtbarkeit.

Die Hexe ist zurück – nicht aus dem Wald, sondern aus dem Feed.
Sie zeigt sich, spricht, wird gehört – und wieder verfolgt.
Diesmal nicht mit Fackeln, sondern mit Sprache, Algorithmen und struktureller Gewalt.

Femizide sind keine Metapher. Frauen werden ermordet, weil sie Frauen sind – weil sie sich entziehen, widersprechen, leben. Jede Zahl steht für ein Systemversagen, jede Schlagzeile für ein Leben, das hätte geschützt werden müssen.

Auch die Sprache der Medien trägt dazu bei. Noch immer werden Täter in Überschriften verharmlost, Opfer hinterfragt, Verantwortung verschoben. Die Opfer-Täter-Umkehr bleibt Teil der Erzählung: Frauen müssen sich rechtfertigen, erklären, beweisen, dass sie wirklich Opfer sind.

witch

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